Die Idee zur Ausstellung „Alte Meister neu gesehen“ in der Kirche St. Peter, von dem Künstler Erhard Schiel angeregt, nahm die Pastorin Regine Boysen der Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating sofort auf. Die Kirche St. Peter stellt atmosphärisch das passende Umfeld für die „Alten Meister“ dar. Auch die Vorbereitungen wurden von ihr und dem Künstler Erhard Schiel initiiert. Doch wie das Leben so spielt – erkrankten beide schwer, so dass an eine Durchführung der Ausstellung ihrerseits nicht mehr zu denken war.

Doch kam Hilfe mit sofortiger Wirkung. Für Pastorin Regina Boysen sprang Pastor Manfred Rosenau spontan ein und hielt den Einführungsgottesdienst und Herrn Schiel wurde durch die Kunsthistorikerin Frau Dr. Constanze Wilkens würdig vertreten.

Seine Frau, seine Tochter mit ihrem Ehemann, die direkt aus Norwegen zur Unterstützung herbeigeeilt waren– übernahmen den organisatorischen Ablauf. Unterstützt wurden sie hierbei von guten Freunden und Nachbarn.

Zu sehen waren 18 Werke des Meisters – alle im Altarraum auf Staffeleien positioniert – mit Musik hinterlegt. Der Kammermusikdirektor Christoph Jensen untermalte die Ausstellung des Öfteren mit Orgelmusik.

Wie sich zeigte, hat sich der Aufwand gelohnt. Täglich wurden um die 100 Besucher gezählt, an manchen Tagen auch mehr. Einige erschienen sogar mehrmals.

Hier ein paar – vom Wachpersonal aufgeschnappte – Bemerkungen zur Ausstellung:

„Ich bin extra nochmal hierhergekommen und habe meinen Bekannten mitgebracht. Der muss das unbedingt auch sehen.“

„Im Restaurant wurde darüber gesprochen, dass man das sehen muss. So habe ich mich auf den Weg gemacht und bereue es nicht.“

„Unsere Kirche macht nie so etwas.“

„Vielen Dank für diese unglaublich schöne Ausstellung.“

„Einfach wunderbar, Habe eine solche Qualität hier nicht erwartet. Wirklich wunderbar.“

“Die Ausstellung kam so gut an, dass sich bereits Folgeveranstaltungen in weiteren Kirchen anbahnen.”

„Man muss sich die Bilder öfter anschauen. Man entdeckt immer wieder Neues.“

“Einfach klasse, hervorragend gemacht. Das ist Kunst. Kunst kommt von KÖNNEN nicht von WOLLEN, sonst hieße Kunst Wunst.”